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Angedacht

Liebe Gemeindeglieder in St. Markus und Trinitatis,

Liebe Gemeindeglieder in St. Markus und Trinitatis,
was für eine „Sternennacht“! In einem bewegten, unruhigen Himmel suchen große Sterne ihren Platz. Hell wirkt die Nacht. Die Sterne mit ihren weißen und gelben Wirbeln dehnen sich aus. Eine wirbelnde „Sternennacht“ hat Vincent van Gogh vor etwa 130 Jahren gemalt.
Vincent van Gogh: Sternennacht (1889) (Quelle: Wikimedia Commons)An eine wirbelnde Sternennacht erinnert mich manches Gespräch. Ich höre, wie Menschen gerade in der Adventszeit hin und her gewirbelt werden in ihren Gedanken, ihren Ängsten und Sorgen.
„Ich bin unglücklich, dass die Operation noch vor Weihnachten sein muss“, sagt ein Mann besorgt. „Wer weiß, was herauskommt und ich möchte noch mit den Enkeln Weihnachten feiern.“ Viele Fragen wirbeln uns hin und her. Manche machen Angst und bereiten Unruhe. In adventlicher, vorweihnachtlicher Zeit vielleicht noch viel mehr als sonst. Denn eigentlich sehnen Gemeinsame Informationen Trinitatis und St. Markus, Chemnitz 3 wir uns nach Ruhe und Geborgenheit. Das Dorf auf dem Bild strahlt Sicherheit aus. In den Fenstern leuchten Lichter, geschützt sind die Menschen in ihren Häusern. Im beschützten und geborgenen Dorf am Fuße der Berge ist Ruhe eingekehrt.
Für mich ist dieses Bild ein Weihnachtsbild.
Ich sehe im hellen Band, das sich in der Mitte über das Bild hinzieht, den Schweif eines Kometen.
Und ein hell leuchtender Stern, vermutlich ein Komet, hat nach Jesu Geburt die gelehrten Männer zur Krippe gelockt. Hier zeigt sich der Schweif über dem ganzen Ort. Alle Menschen können ihn sehen. Der Kirchturm berührt ihn mit seiner Spitze. Das ist das Besondere, Heilige dieser Nacht: Dass Gott etwas von sich sehen lässt. Dass er über dieser Erde und den Menschen wacht.
Das helle Band des Sternennebels geht zu beiden Seiten aus dem Bild heraus. Es geht nicht um einen bestimmten Ort, sondern dieses helle Band leuchtet überall, auch bei uns. Alle Menschen können es sehen, die Augen dafür haben. Überall kommt Gott zur Welt.
Das macht diese Nacht zur Heiligen Nacht: Dass Gottes Licht aufleuchtet und es bei den Menschen hell wird. So, wie es in den Häusern auf dem Bild leuchtet, soll es auch bei uns hell werden.
Lassen auch Sie sich von der Güte Gottes berühren und erfüllen. Lassen Sie uns die frohe Botschaft verkünden: „Freue dich: Christ, der Retter ist da.“

Herzlich grüßt Sie zum Christfest und zum neuen Jahr 2018

Ihre
Magdalena Herbst

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